Aktuelles vom 13.11.2015

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Die PEKING kommt nach Hause

Die PEKING kommt nach Hause
Hamburg, 12. November 2015 – Der Haushaltausschuss des Bundestages hat beschlossen, den Aufbau eines Hafenmuseums in Hamburg sowie die Überführung der Viermastbark PEKING aus New York und ihre anschließende Restaurierung als Museumsschiff mit einer Bundeszuwendung in Höhe von 120 Millionen Euro zu unterstützen. Empfänger der Förderung wird die Stiftung Historische Museen Hamburg sein.

Der 1911 bei Blohm + Voss in Hamburg erbaute Frachtsegler PEKING, einer der legendären „Flying P-Liner" der Hamburger Reederei F. Laeisz, kann dadurch nach vielen Jahren in New York in seinen angestammten Heimathafen zurückkehren. Die restaurierte PEKING wird zu einem zentralen Blickfang für die denkmalgeschützten 50er Kaischuppen, vis-a-vis von der Elbphilharmonie und eine Bereicherung für das Olympia-Konzept 2024.

Die Stiftung Hamburg Maritim (SHM) dankt insbesondere den Hamburger Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs und Rüdiger Kruse für ihren Einsatz um das maritime Erbe unserer Stadt. Dank der Fördermittelzusage wird nicht nur ein der Freien und Hansestadt Hamburg angemessenes Hafenmuseum entstehen, sondern die gesamte maritime Szene in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Hiervon sind Synergieeffekte für die seit vielen Jahren mühsam aufgebaute und liebevoll gepflegte Flotte historischer Schiffe zu erwarten.

Joachim Kaiser, Vorstand der SHM: „Sowohl die PEKING als auch die gerade in Restaurierung befindliche BLEICHEN sollen später die zentralen Schauobjekte des zukünftigen Hafenmuseums werden. Die denkmalgeschützten 50er Kaischuppen im Hamburger Hafen, ebenfalls im Eigentum der Stiftung Hamburg Maritim, sind mit historischen Lagerschuppen, Hafenkränen und Güterwaggons der ideale Standort für ein Deutsches Hafenmuseum."

Die Verantwortung für die Umsetzung dieser Pläne – auch für Überführung und Restaurierung der PEKING - liegt bei der Stiftung Historische Museen Hamburg. Die Stiftung Hamburg Maritim wird sich auch in Zukunft auf den Erhalt ihrer fahrenden Traditionsschiffflotte, die Infahrtsetzung des Stückgutfrachters BLEICHEN und auf die Instandhaltung, Ertüchtigung und Vermietung der historischen Schuppen konzentrieren.

Nikolaus H. Schües, Partner der Reederei F. Laeisz und Vorsitzender des Kuratoriums der SHM: „Die Hamburgerinnen und Hamburger sind stolz auf ihren Hafen und die hier ansässigen Reedereien, die Begeisterung für das maritime Erbe steckt uns allen im Blut. Mit dem neuen Hafenmuseum und der restaurierten PEKING wird dies noch stärker ins Bewusstsein gerückt. Ich freue mich daher sehr über die Entscheidung der Bundestagsabgeordneten."

Die denkmalgerechte Restaurierung der PEKING und ihre Herrichtung als Museumsschiff werden voraussichtlich 2018 abgeschlossen sein. Seinen endgültigen Liegeplatz soll die Bark direkt nördlich vom Hansahöft haben, keine zwei Kilometer von dem Platz entfernt, wo sie 1911 vom Stapel gelaufen ist.

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