Zukünftige Nutzung & Hafenmuseum

Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschloss am 12. November 2015, eine Zuwendung in Höhe von 120 Millionen Euro für den Aufbau des Deutschen Hafenmuseums in Hamburg zur Verfügung zu stellen. Ein Teil davon, bis zu 26 Millionen Euro, sollen dabei in die Rückholung und Restaurierung der PEKING investiert werden. Die Stiftung Hamburg Maritim erklärte sich bereit, die PEKING vom New Yorker „South Street Seaport Museum" zur Restaurierung zu übernehmen. Der Zweck der Stiftung ist, historische Schiffe für die Öffentlichkeit zu erhalten.

Die Werft schätzt die Reparaturdauer auf zwei bis drei Jahre. Das Schiff soll originalgetreu in den Zustand von 1927 versetzt werden. 2019 oder 2020 soll die PEKING dann – klassisch von einem Schlepper gezogen – wieder in ihren Heimathafen zurückkehren und am endgültigen Liegeplatz, vermutlich eingangs des Hansahafens, festmachen.

Eine vollständige Segelfähigkeit ist natürlich nicht mehr möglich, aber ein Wunsch des Vereins wäre, das Schiff bei Paraden auf der Elbe unter einigen Segeln präsentieren zu können, vorbildgetreu wie damals mit Schlepperassistenz.

Die 1911 in Hamburg bei Blohm & Voss gebaute PEKING wird nach Fertigstellung des Deutschen Hafenmuseums wichtiger Bestandteil der Präsentation des Welthandels des frühen 20. Jahrhunderts und der Schiffbaukunst jener Zeit sein.