Zukünftige Nutzung & Hafenmuseum

Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschloss am 12. November 2015, eine Zuwendung in Höhe von 120 Millionen Euro für den Aufbau des Deutschen Hafenmuseums in Hamburg zur Verfügung zu stellen. Ein Teil davon, wie sich während der Arbeiten herausstellte, sind es jetzt 35 Millionen Euro, sollen dabei in die Restaurierung der PEKING investiert werden.

Die Stiftung Hamburg Maritim erklärte sich bereit, die PEKING vom New Yorker South Street Seaport Museum zur Restaurierung zu übernehmen. Der Zweck der Stiftung ist, historische Schiffe für die Öffentlichkeit zu erhalten,  sie verfügt über die notwendige Erfahrung bei der Restaurierung alter Schiffe.

Das Schiff wird auf der Peters-Werft möglichst originalgetreu in den Zustand von 1928 versetzt. Im Spätsommer 2020 soll die PEKING dann – klassisch von einem Schlepper gezogen – wieder in ihren Heimathafen zurückkehren.

Dort wird sie ein paar Tage an der Überseebrücke liegen, um von den Hamburgern standesgemäß begrüßt zu werden und dann für die weiteren Innenarbeiten in den Hansahafen zu den 50er Schuppen kommen. Der endgültige Liegeplatz ab 2017 wird nach Fertigstellung des dort entstehenden neuen Deutschen Hafenmuseums am kleinen Grasbrook sein.

Eine vollständige Segelfähigkeit ist natürlich nicht mehr möglich, aber ein Wunsch des Vereins wäre, das Schiff bei Paraden auf der Elbe unter einigen Segeln präsentieren zu können, vorbildgetreu wie damals mit Schlepperassistenz.

Die 1911 in Hamburg bei Blohm & Voss gebaute PEKING wird nach Fertigstellung des Deutschen Hafenmuseums wichtiger Bestandteil der Präsentation des Welthandels des frühen 20. Jahrhunderts und der Schiffbaukunst jener Zeit sein.